Autor: Labor Fülling

Umgang mit Flüssigkeiten

Physikalische Kenngrößen

Die nachfolgenden physikalischen Parameter werden zur Charakterisierung von Substanzen oder auch Substanzgemischen eingesetzt. Brechungsindex Die Brechzahl kennzeichnet die Richtungsänderung (Brechung) von Licht zwischen zwei Medien. Flammpunkt (Abel-Pensky gemäß DIN 51755 oder nach Pensky-Martens) Der Flammpunkt ist definiert als die niedrigste Temperatur bei einem Luftdruck von 1013 h Pa, bei der sich aus einer Flüssigkeit Dämpfe in solchen Mengen entwickeln, dass sie mit der über dem Flüssigkeitsspiegel stehenden Luft ein durch Fremdzündung entflammbares Gemisch ergeben. Der Flammpunkt wird gekennzeichnet durch das erstmalige kurzzeitige Auftreten einer meist blauen Flamme, die sich über die Oberfläche der Flüssigkeit ausbreitet und erlischt, wenn die Zündquelle entfernt wird. Dichte Die Dichte ist definiert als der Quotient aus der Masse einer Substanz ( m) und dessen Volumen (V) bei einer vorgegebenen Temperatur. Die Einheit der Dichte ist g/cm3 oder kg/m3 (1 kg/m3 = 0,001 g/cm3 ) Viskosität Die Viskosität ist ein wichtiges Maß für die Zähflüssigkeit von Flüssigkeiten z.B. von Ölen. Schmelzpunkt Als Schmelzpunkt wird die Temperatur bezeichnet bei der eine feste Substanz in den flüssigen Aggregatzustand übergeht. pH-Wert Der pH-Wert ist …

Parameter

Argentometrische Titration von Chlorid in Heparin Natrium   Bestimmung der Trübungstitrationszahl entspr. DIN EN ISO 4320   Bestimmung der Viskosität von Polymeren in verdünnter Lösung entspr. DIN EN ISO 1628-2 Die Viskositätsbestimmung erfolgt bei dieser Methode mittels Kapillarviskosimetern.   Bestimmung des Flammpunktes nach Abel-Pensky oder Pensky-Martens in der Originalsubstanz   Bestimmung des gebundenen Stickstoff nach DIN 38409 H28:04/92   Bestimmung des Kjeldahl-Stickstoffes in der Originalsubstanz entspr. DIN EN 25663 (DIN 38409 H11)   Bestimmung des Phenolindex in der Originalsubstanz   Bestimmung des Säuregrades nach Baumann-Gully   Bestimmung des Schmelzpunktes entspr. ISO 6321:2002   Bestimmung des Trockenrückstandes nach DIN EN 12880   Bestimmung des Trockenrückstandes nach DIN ISO 11465   Bestimmung des Trockenrückstandes nach ISO 1625 Bitte geben Sie bei einer Auftragserteilung an welche Methoden-Bedingung genutzt werden soll (A/B/C/D).   Bestimmung von Ammonium destillativ nach DIN 38406-E5 (2)   Bestimmung von freien Cyaniden in der Originalsubstanz   Bestimmung von gesamt Cyaniden in der Originalsubstanz   Untersuchung entspr. DIN EN 1122 „Bestimmung von Cadmium-Nassaufschluß“ Der analytische Nachweis werfolgt mit ICP-MS nach DIN EN ISO 17294-2 aus einem …

verschiedene Pilzkulturen

Mikroskopie

Mikroskopie Lichtmikroskopie Bei der klassischen Lichtmikroskopie wird Licht durch das zu betrachtende Objekt durchgeleitet oder von ihm reflektiert. Mit sichtbarem Licht können noch Objekte bis zu ca. 1µm (0,001mm) aufgelöst werden. Dies erlaubt sowohl eine Erkennung von Bakterien und Pilzen als auch von Kleinstlebewesen im Wasser. Häufig wird die Technik auch eingesetzt, um Spuren von partikelförmigen Verunreinigungen auf Proben z.B. Schaltkontakten zu erkennen. Rasterelektronenmikroskopie (REM) Aufnahme von Sporen mit einem Rasterelektronenmikroskop Das Rasterelektronenmikroskop arbeitet nicht mit Licht, sondern mit einem Elektronenstrahl. Mit dieser Technik ist es möglich, wesentlich kleinere Details als mit dem Lichtmikroskop zu erkennen (im µm-Bereich und darunter). Zudem lassen sich die Objekte mit einer wesentlich höheren Tiefenschärfe abbilden. Die Technik eröffnet einen weiten Anwendungsbereich z.B. : Untersuchung von Materialproben auf Asbest. Bestimmung der Konzentration lungengängiger Fasern in der Luft. Charakterisierung von Ablagerungen auf Oberflächen. Visualisierung von Bruchkanten bei Metallen. Die bei der REM entstehenden Röntgenstrahlen können zu Analysenzwecken genutzt werden (EDX: „Energiedispersive Röntgenstrahlen-Analyse“, engl.: „Energy Dispersive X-Ray Analysis“). Dadurch ist es möglich, zusätzlich zu der Visualisierung gezielt von bestimmten Strukturen Element-Analysen durchzuführen.

Modernes Labor in Remscheid

Spektroskopie

Spektroskopie Als Spektroskopie werden Verfahren verstanden die auf der spektralen Zerlegung  elektromagnetischer Strahlung basieren. Ein Beispiel ist die Aufspaltung von Licht in Spektralfarben (in der Umwelt als Regenbogen zu beobachten). Auch die Massenspektrometrie wird diesem Bereich zugeordnet, obwohl die Wechselwirkung der Materie mit elektromagnetischer Strahlung hier nicht im Vordergrund steht. Folgende  Methoden werden bei uns unter anderem angewendet: UV / VIS Aufnahme von Spektren im ultravioletten (UV) oder im sichtbarem Bereich (VIS für visible) des Lichtes. Das Spektrum einer Substanz kann Informationen über die Substanzklasse geben. So kann z.B. Formaldehyd nach Derivatisierung mit Acetylaceton (entspr. VDI 3862 Blatt 6) photometrisch bei 412nm bestimmt werden. ICP-OES / ICP-MS Beide Techniken ermöglichen in der Kombination die Messung aller Metalle und zusätzlich die Messung einiger Nichtmetalle wie z.B. Brom, Phosphor oder Schwefel. ICP-OES: Inductively Coupled Plasma – Optical Emission Spectrometry Das Probenaerosol wird in einem Argonplasma ionisiert. Die optische Emission der entstandenen  Ionen der einzelnen Elemente wird nun mit einem Polychromator direkt gemessen. ICP-MS: Inductively Coupled Plasma – Mass Spectrometry, Das ICP-MS ist wie auch die ICP-OES zur Untersuchung von …

Chemie kann spaß machen

Chromatographie

Chromatographie Chromatographie-Verfahren dienen zur Auftrennung eines Stoffgemisches in seine Einzelkomponenten aufgrund ihrer unterschiedlichen Verteilung zwischen einer stationären (festen) und einer mobilen (gasförmigen oder flüssigen) Phase. Wir setzen je nach Fragestellung unterschiedliche Methoden der Chromatographie ein: Dünnschichtchromatographie (DC) Die Dünnschichtchromatographie ist ein auch mit einfachen Mitteln durchzuführendes Verfahren. Zudem ist es möglich gleichzeitig mehrere Proben nebeneinander laufen zu lassen. Die DC wird hauptsächlich zur Identitätskontrolle von Rohstoffen z.B. bei Tests nach Arzneibuchmethoden (Pharmacopoeia) durchgeführt. Leider ist jedoch im Gegensatz zu Verfahren wie HPLC oder Gaschromatographie eine Quantifizierung (Gehaltsbestimmung) nur eingeschränkt möglich. Ionenchromatographie (IC) Die IC wird vor allem zur Bestimmung von Anionen wie Chlorid, Sulfat, Nitrat nach DIN EN ISO 10304-1 D19/D20 (zuvor DIN 38405) eingesetzt. Es können jedoch auch weitere Ionen wie Fluorid, Nitrit, Bromid, Sulfit, ortho-Phosphat oder kurzkettige Carbonsäuren (Ameisensäure, Essigsäure) erfasst werden. Durch die Ionen kommt es zu einer Veränderung der Leitfähigkeit in dem Laufmittel (Eluenten). Diese  Veränderung wird mittels eines Leitfähigkeitsdetektors erfasst. Zusätzlich können Ionen wie Nitrit / Nitrat mittels einer UV Detektion spezifischer und damit störsicherer analysiert werden. Gaschromatographie Mit der Gaschromatographie …

Chemiker bei der Arbeit

Titrationen

Titrationen Die Titration gehört neben der Gravimetrie zu den ältesten Methoden der quantitativen Analytik. Folgende Titrationsverfahren zählen zu unserem Standardrepertoire: Säure-Basen-Titrationen z.B. für Mischsäuren Redox-Titrationen z.B. Iodometrie, Potentiometrie, Manganometrie KomplexometrischeTitration z.B. zur Härtebestimmung von Wasser Fällungs-Titrationen z.B. Bestimmung von Chlor nach Mohr Zweiphasen-Titrationen z.B. zur Bestimmung von Tensiden nach Epton Häufig nachgefragte titrimetrische Bestimmungen: Hydroxylzahl Die Hydroxylzahl gibt die Menge an Kaliumhydroxid (KOH) in mg an, die der bei einer Acetylierung von 1 g Substanz gebundenen Menge Essigsäure äquivalent ist. Mittels der Hydroxylzahl (OHZ) werden die Hydroxylgruppen einer Substanz erfasst die acetylierbar sind. Das betrifft z.B. folgende Verbindungen: Fettalkohole, Hydroxy-Fettsäuren, Glycerin und Mono- und Diglyceride. Iodzahl Die Iodzahl (IZ) ist die Menge an Iod in Gramm, die von 100g der untersuchten Probe verbraucht wird. Die Iodzahl dient vor allem der Charakterisierung von Fetten und ist ein Maß für den Anteil an ungesättigten Verbindungen (Doppelbindungen). Je höher der Anteil an ungesättigten Fettsäuren, desto höher ist die Iodzahl. Öle wie Sonnenblumenöl oder Sojaöl besitzen einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Diese können mit dem Sauerstoff der Luft …

Chemikalien

Stoffgruppen

Physikalische Kenngrößen Die nachfolgenden physikalischen Parameter werden zur Charakterisierung von Substanzen oder auch Substanzgemischen eingesetzt. Brechungsindex Die Brechzahl kennzeichnet die Richtungsänderung (Brechung) von Licht zwischen zwei Medien. Flammpunkt (Abel-Pensky gemäß DIN 51755 oder nach Pensky-Martens) Der Flammpunkt ist definiert als die niedrigste Temperatur bei einem Luftdruck von 1013 h Pa, bei der sich aus einer Flüssigkeit Dämpfe in solchen Mengen entwickeln, dass sie mit der über dem Flüssigkeitsspiegel stehenden Luft ein durch Fremdzündung entflammbares Gemisch ergeben. Der Flammpunkt wird gekennzeichnet durch das erstmalige kurzzeitige Auftreten einer meist blauen Flamme, die sich über die Oberfläche der Flüssigkeit ausbreitet und erlischt, wenn die Zündquelle entfernt wird. Dichte Die Dichte ist definiert als der Quotient aus der Masse einer Substanz ( m) und dessen Volumen (V) bei einer vorgegebenen Temperatur. Die Einheit der Dichte ist g/cm3 oder kg/m3 (1 kg/m3 = 0,001 g/cm3 ) Viskosität Die Viskosität ist ein wichtiges Maß für die Zähflüssigkeit von Flüssigkeiten z.B. von Ölen. Schmelzpunkt Als Schmelzpunkt wird die Temperatur bezeichnet bei der eine feste Substanz in den flüssigen Aggregatzustand übergeht. pH-Wert Der …

modernes laboratorium

Richtlinien

Trinkwasseruntersuchung nach TVO (Trinkwasserverordnung) Die TVO gibt nur den großen Rahmen der möglichen Untersuchungen mit entsprechenden Grenzwerten vor. Der Untersuchungsumfang wird von dem zuständigen Gesundheitsamt festgelegt. So ist z.B. für Wermelskirchen und den gesamten „Rheinisch Bergischen Kreis“ das Gesundheitsamt in Bergisch-Gladbach zuständig. Eine beispielhafte Auswahl des Untersuchungsumfangs: pH-Wert, Leitfähigkeit , Calcitlösekapazität, Färbung (436nm), Oxidierbarkeit (KMnO4-Verbrauch), Säurekapazität bis pH 4,3, Trübung (FNU), Ammonium, Anionen (Chlorid, Nitrit, Nitrat, Sulfat), Metalle (Aluminium, Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium), biologische Parameter (coliforme Keime, Enterokokken, Kolonien, E.Coli) Richtlinie für die Rohwasserüberwachung von Grundwasser, Quellwasser, Uferfiltrat und angereichertem Grundwasser nach § 50 des Landeswassergesetzes NRW – Rohwasserüberwachungsrichtlinie Das zur Trinkwassergenerierung gewonnene Wasser wird als Rohwasser bezeichnet. Da Verunreinigungen, die sich im Rohwasser befinden, sich auch nach der Aufarbeitung im Trinkwasser wiederfinden könnten, haben sich die Trinkwasserunternehmen verpflichtet, schon das Rohwasser untersuchen zu lassen. Es wurden zwei Parametergruppen zur Untersuchung festgelegt. Nach Absatz 2.1.1 ist Ziel der Untersuchungen nach Parametergruppe I die physikalisch-chemische Beschreibung des Rohwassers das Erkennen anthropogener (durch Menschen verursachte) Veränderungen im Rohwasser und die Plausibilitätskontrolle (z. B. Ionenbilanz) Ziel der …

Labor Fülling Remscheid

Service

Wir helfen Ihnen mit Rat und Tat bei der Umsetzung der vom Gesetzgeber geforderten Maßnahmen in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung. Unsere Erfahrung bürgt für zielgerichtete und damit auch kostengünstige, schnelle Hilfe. Wir entwickeln für Sie auf Ihren Bedarf ausgerichtete Analysemethoden. Diese können – wenn gewünscht – nach ICH-Guideline validiert werden.

Umgang mit Flüssigkeiten

Firmenphilosophie

Unsere Philosophie besteht in der höchstmöglichen Abdeckung von Kundenwünschen und in einer sehr flexiblen Arbeitsweise. Qualität ist oberstes Gebot! Wir bieten beste Qualität zu fairen Konditionen in allen Aufgabenbereichen. Dazu gehört selbstverständlich auch die termingerechte Bearbeitung Ihrer Aufträge wissenschaftliches und technisches Feedback über den Auftrag hinaus strikte Wahrung der Vertraulichkeit Ihrer Daten Als Partner Ihres Unternehmens ist es unser Ziel, Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.