Matrix

Kunststoffe

Glasperlen

Wir unterstützen Sie sowohl bei Problemen mit Kunststoffen als auch mit kompetenter Beratung im Bereich Kunststofftechnik und Kunststoffverarbeitung.

Untersuchung von Inhaltsstoffen

Untersuchung auf Weichmacher (Phthalsäureester) in Spielzeugen

In der „Richtlinie 2005/84/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates“ vom 14.12.2005 sind Anforderungen für Phthalate in Spielzeug und Babyartikeln festgelegt.

Drei Phthalate (DEHP, DBP und BBP) sind grundsätzlich in Spielzeug verboten, sowie drei weitere (DNOP, DINP und DIDP) zurätzlich in Spielsachen, die von Kindern unter 36 Monaten in den Mund genommen werden können.

Metalle in Kunststoffspielzeug

Migration von Elementen (Antimon, Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Chrom, Quecksilber, Selen) nach DIN EN 71-3

 

Untersuchung von PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)

Diese Untersuchungen entsprechen ZEK 01.2-08 in Verbraucherprodukte

Untersuchung auf PBB (Polybromierte Biphenyle) / PBDE (Polybromierte Diphenylether)

Diese Untersuchung ist ein Teil des geforderten Untersuchungsumfanges bei der Prüfung eines elektronischen Artikels entsprechend der RoHS-Richtlinie (Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment).

Lebensmittelverpackung und Twist-off-Verschlüsse

Weichmacher-Untersuchung von Diethylhexyladipat (DEHA) und Phthalsäurebis-(2-ethylhexyl)ester (DEHP) in Twist-off-Verschlüssen.
Bei Verpackungen aus PVC wandern diese Weichmacher bei engem Kontakt leicht in das verpackte Lebensmittel. Diese Gefahr ist, aufgrund der guten Fettlöslichkeit der Weichmacher, besonders bei fetthaltigen Lebensmitteln groß.

In Kunststoffverpackungen mit Lebensmittelkontakt sind folgende Weichmacher nicht mehr zugelassen: Dibutylphtalat (DBP), Diethylhexylphthalat (DEHP), Butylbenzylphthalat (BBzP) und Diisononylphthalat (DINP)

Untersuchung von Restmonomeren

Kunststoffe werden aus kleinen Molekülen (Monomeren) hergestellt die während des Produktionsprozesses zu kettenförmigen oder vernetzten Molekülen reagieren.
Daher kann es vorkommen dass noch Ausgangsmaterial in dem fertigen Produkt zurückbleibt. Den Gehalt an diesem Restmonomer (z.B. Styrol in Polystyrol) kann durch Ausdünsten die umgebende Raumluft belasten.
Durch unsere Analyse bieten Sie Ihren Kunden die Sicherheit, dass Ihr Produkt sein Raumklima nicht verschlechtert.

Identifizierung von Kunststoffen

Zur Identifizierung von Kunststoffen sind häufig mehrere Verfahren nötig.
Praktisch immer führen wir bei dieser Fragestellung eine Messung mittels FTIR (Fourier-Transformations-Infrarot-Spektroskopie) durch. Dies ermöglicht im Idealfall eine direkte Identifizierung der Kunststoffprobe, jedoch zumindest eine Eingrenzung der möglichen Kunststoffe.
Im weiteren greifen wir auch auf die klassischen Methoden Identifizierung von Kunststoffen zurück. Die sind u.a. Löslichkeit in verschiedenen Lösungsmitteln, Temperaturbeständigkeit, Brandverhalten und Brandgeruch. Auch die Untersuchung der bei einer Thermolyse entstehenden Zersetzungsprodukte mittels Gaschromatographie gibt uns weitere Hinweise zur Charakterisierung der Kunststoffsorte.

Molgewichtsverteilung

Die Molgewichtsverteilung ist eine wichtige Kenngröße für Kunststoffe. Der Grad der Polymerisation und damit der Kettenlänge des Polymers ist maßgeblich für die Eigenschaften des Endproduktes.
Nach Lösen der Probe in einem geeignetem Lösungsmittel erfolgt die Analytik mittels GPC (Gelpermeationschromatographie).

Textbox: Die GPC ermöglicht die Auftrennung der Moleküle nach ihrer Größe. Dehalb findet sich auch die Bezeichnung Größenausschluß-Chromatographie (eng. Size Exclusion Chromatography) für diese Methode.

Weitere Beispiele für die Anwendungen der GPC sind die Molgewichtsbestimmung von Siliconölen, die Untersuchung von Fetten (Mono-, Di- und Triglyceriden), Kühlschmierstoffen, Klebstoffen und Polysacchariden.