Verlässliche Analytik.

Klarheit mit jeder Probe

Labor Dr. Fülling GmbH & Co. KG

 

Das chemische Laboratorium Dr. Fülling GmbH & Co. KG ist seit über 40 Jahren Ihr verlässlicher Partner für präzise Analytik und technisch-wissenschaftliche Lösungen.
Unser nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes Labor bietet umfassende Wasseranalysen, Prüfungen von Bedarfsgegenständen sowie pharmazeutischen und technischen Proben. Ergänzt wird unser Angebot durch mikrobiologische Wasseruntersuchungen – für Qualität und Sicherheit auf höchstem Niveau.
Industrie, Kommunen und öffentliche Einrichtungen vertrauen auf unsere Kompetenz. Wir freuen uns, auch Sie zu unterstützen!

Labor Fülling Remscheid

Unsere Expertise für Ihre Anforderungen

Beratung
Individuelle Verfahrensabstimmung und klare Empfehlung, verständlich und lösungsorientiert.

Prüfung
Ihre Proben in besten Händen: Unsere erfahrenen Chemielaboranten und Chemietechniker prüfen mit modernsten Verfahren.

Beurteilung
Fundierte Bewertung durch sachverständige Spezialisten.

Mit Augenmaß
Höchste Analysequalität – zu fair kalkulierten Kosten.

Qualitätsmanagement

Präzision braucht System: Mit unserem zertifizierten Qualitätsmanagement sichern wir gleichbleibend hohe Standards – für verlässliche Analysen und nachvollziehbare Ergebnisse.

Labor Fülling

Unsere Dienstleistungen

Probenahme Trink- , Roh-, Bade- sowie Abwässer

Chemische und mikrobiologische Prüfungen von Wässern

Arzeibuchanalytik und Spezifikationsprüfung

Bedarfsgegenstände /
Werkzeuge

Lebensmittelkontakt-Gegenstände

Individualanalytik und REACH-Idents

Unsere Analysen

Moderne, validierte Verfahren gewährleisten präzise und reproduzierbare Ergebnisse. Dabei stehen für uns methodische Vielfalt sowie eine konsequente Qualitätssicherung im Mittelpunkt.

Elementanalytik

Für Fragestellungen der Elementanalytik setzen wir zwei Haupttechniken ein: Nach geeignetem Probenaufschluss werden die Elemente im induktiv gekoppelten Plasma ionisiert und anschließend entweder über ihre spezifische Strahlenemission (ICP-OES) oder ihr Masse-zu-Ladungs-Verhältnis (ICP-MS) identifiziert und quantifiziert. Beide Methoden erlauben Multielementanalysen und unterscheiden sich vor allem im anwendbaren Konzentrationsbereich sowie in der Eignung für bestimmte Elemente. Ergänzend nutzen wir Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) und nasschemische Metallanalysen, die insbesondere für spezielle Anwendungen zum Einsatz kommen.

Photometrie

Photometrische Verfahren ermöglichen die Bestimmung zahlreicher Parameter. Sie beruhen auf der Färbung oder Trübung einer Lösung, um Konzentrationen von Kontaminanten oder Sollbestandteilen zu bestimmen. Häufig werden Analyten durch Derivatisierung in Farbstoffe mit charakteristischem Absorptionsspektrum überführt. Entscheidend für präzise Ergebnisse ist die Kenntnis potenzieller Störgrößen und eine angepasste Probenvorbereitung. So lassen sich Analysen bis in den unteren ppm-Bereich zuverlässig durchführen.

Physikalisch-chemische Analysen

In diesem Bereich wenden wir gravimetrische und refraktometrische Verfahren an und führen Schmelzpunkt- und Dichtebestimmungen durch. Der Schmelzpunkt dient überwiegend der Qualitätskontrolle und Substanzcharakterisierung, während die anderen Methoden zusätzlich zur Quantifizierung eingesetzt werden. Eine präzise Kenntnis der Probe und ihrer Bestandteile ist dabei Voraussetzung für verlässliche Analysenergebnisse.

Summenparameter AOX, EOX, TOC, TNb, BSB

Zur Beurteilung unbekannter Kontaminanten, insbesondere in Wasserproben, sind Summenparameter ein wichtiges Hilfsmittel. Wir bestimmen AOX (adsorbierbare organische Halogenide), EOX (extrahierbare organische Halogenide), TC/TIC/TOC (Gesamt-, anorganischer und organischer Kohlenstoff), TNb (Gesamtstickstoff) und BSB (biochemischer Sauerstoffbedarf) mit modernen, speziell auf diese Parameter ausgelegten Analysesystemen.

Gaschromatografie (GC)

Die Gaschromatografie ermöglicht die differenzierte Analyse einer Vielzahl organischer Verbindungen. Voraussetzung ist, dass die Analyten verdampfbar und thermisch stabil bei üblichen Injektortemperaturen sind. Mithilfe eines Temperaturprogramms werden sie im Trägergas durch die Säule transportiert und dabei aufgetrennt. Für eine verbesserte Chromatografie können polare Komponenten derivatisiert werden. Wir setzen sowohl massenspektrometrische als auch flammenionisationsbasierte Detektoren ein, die sich ideal ergänzen. Für leichtflüchtige Substanzen nutzen wir zusätzlich Headspace-Sampling.

Flüssig- und Dünnschichtchromatografie (HPLC / DC)

Organische Substanzen, die aufgrund hoher Polarität oder mangelnder thermischer Stabilität oder mangelnder Verdampfbarkeit nicht gaschromatografisch zu analysieren sind, werden flüssigchromatografisch untersucht. Die Trennung beruht auf komplexen Wechselwirkungen zwischen den analysierten Molekülen un der stationären Phase sowie dem Eluenten. Durch gezielte Auswahl von Säulenmaterial, Eluent und Detektionssystem (z. B. DAD, FLD, RID) lassen sich sehr spezifische Retentionszeiten und hohe Selektivität erzielen. Zusätzlich kann durch Derivatisierung, etwa bei Aldehyden, Ketonen oder Aminen, die Nachweisempfindlichkeit weiter verbessert werden.

Ionenchromatografie (IC)

Die Ionenchromatografie dient der Trennung organischer und anorganischer Anionen, etwa Carboxylate und Halogenide. Entscheidend sind hierbei Coulomb-Wechselwirkungen zwischen den ionischen Gruppen der stationären Phase und den Gegenionen in Probe und Eluent. Unterschiedliche Wechselwirkungsstärken führen zur Trennung der Ionen. Neben der UV-Detektion, die nur für ausgewählte Ionen anwendbar ist, nutzen wir primär die Leitfähigkeitsdetektion.

Infrarotspektroskopie (IR)

In IR-Spektroskopie wird die Wechselwirkung von Infrarotlicht mit Molekülen genutzt, um Bindungsschwingungen zu erzeugen. Die dafür benötigte Energie hängt von der Bindungsart und -stärke ab und ist direkt mit der Wellenlänge des eingestrahlten Lichts verknüpft. So lassen sich Bindungstypen im Probenmaterial identifizieren oder durch Datenbankvergleiche Materialien erschließen. Für jeden Probentyp stehen uns geeignete Aufgabetechniken zur Verfügung.

NMR-Spektroskopie

Die Kernmagnetresonanzspektroskopie (NMR) ist ein zentrales Instrument zur Strukturaufklärung organischer Verbindungen. Gemessen werden die Energiefrequenzen, die entstehen, wenn Atomkerne nach Anregung durch durch Radiowellenpulse in ihren Ausgangszustand in einem starken Magnetfeld zurückkehren. Da die elektronische Umgebung diese Energie beeinflusst, lassen sich aus den Spektren Rückschlüsse auf die chemische Struktur ziehen. Besonders ^1H-NMR-Spektren sind für die Charakterisierung organischer Substanzen von Bedeutung. Die Messungen werden an der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt und von uns ausgewertet.

Titrationen

Titrationen gehören zu den klassischen Verfahren der quantitativen Analytik. Neben Säure-Base-Titrationen führen wir Redox- und komplexometrische Titrationen durch, deren Endpunkte sowohl mit Indikatoren als auch potentiometrisch erfasst werden. Zu den etablierten Anwendungen zählen die Karl-Fischer-Titration zur Wassergehaltsbestimmung sowie Kennzahlenanalysen wie Säure-, Hydroxyl-, Verseifungs- oder Iodzahl – Verfahren, die insbesondere bei fettbasierten Proben weiterhin von Bedeutung sind.

Mikrobiologische Verfahren

Zur Bestimmung von Keimzahlen oder spezifischen mikrobiellen Kontaminationen setzen wir Plattenguss-, Spatel- und Membranfiltrationsverfahren ein. Diese Methoden eignen sich sowohl für Wasserproben als auch für technische Produkte. Eine schnelle Probenbearbeitung und sterile Arbeitsbedingungen sind essenziell, um Verfälschungen zu vermeiden. Durch gezielte Wahl von Zusätzen, etwa Antibiotika, und angepasste Brutbedingungen lässt sich das Wachstum spezifischer Mikroorganismen selektiv fördern oder begrenzen.

Externe Analysen

Nicht alle Analysetechniken können im eigenen Haus abgebildet werden. Daher erweitern wir unser Portfolio durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnerlaboren. Über diese bieten wir unter anderem Rasterelektronenmikroskopie (REM), energiedispersive Röntgendiffraktometrie (EDX), dynamische Differenzkalorimetrie (DSC), thermogravimetrische Analyse (TGA), Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) und Größenausschlusschromatografie (GPC/SEC) an. Wenn Fragestellungen außerhalb unseres eigenen Methodenspektrums liegen, beraten wir Sie gern zu diesen Verfahren und stimmen komplexe Analysen gemeinsam mit unseren Partnern ab.