Recycling von Industrieabwasser

 

Aufbereitung von lösungsmittel- und schwermetallhaltigem Abwasser auf Trinkwasserqualität. Das Wasser wird eingesetzt als Kesselspeisewasser. Die Anlage hat in 5 Jahren 50.000 m³ Wasser aufbereitet (Besichtigung auf Anfrage).

Strategien für nachhaltige Wasserbehandlung

Die Zukunft der industriellen Abwasserreinigung liegt in der Wiederverwendung, d.h. Recycling von Wasser. Zur Zeit wird das industrielle Abwasser nach der vorgeschriebenen Vorbehandlung zur Entfernung besonders kritischer Stoffe (Mineralöle, Cyanide und toxische Schwermetalle) in die Kanalisation eingeleitet. Durch das entwickelte Recyclingverfahren kann aber industrielles Abwasser bis auf Trinkwasserqualität gereinigt werden.

Von der Dr. Fülling Wassertechnologie GmbH und dem Labor Dr. Fülling wurde eine Verfahrenskombination entwickelt, die nahezu  alle Anforderungen der Trinkwasserverordnungen erfüllt und das in der Lage ist, nahezu alle in dem entsprechenden Unternehmen anfallende Wässer einheitlich zu behandeln. Durch eine Art Baukastensystem lassen sich vorgefertigte Bauteile einsetzen. Dadurch lassen sich die oft sehr hohen Planungskosten drastisch reduzieren.

Stufe 1: Die erste vorzusehende Stufe ist für alle Abwässer ein Misch- und Ausgleichsbecken, in dem der pH-Wert eingestellt und in einem Absetzteil der Schlamm entfernt wird.

Stufe 2: Aufgrund der Gesetzgebung ist der überwiegende Teil der in der Industrie eingesetzten organischen Stoffe biologisch abbaubar. Daher ist dieser Prozess in den Anlagen stets die wichtigste zentrale Stufe der Abwasserbehandlung.

Stufe 3 Biofilter: Der erste Biofilter ist mit anorganischem Material gefüllt. Dieser Filter trennt die restlichen Partikel ab, gleichzeitig findet aber auf der Oberfläche ein biologischer Abbau der restlichen verfügbaren Inhaltsstoffe statt. Der zweite Filter enthält in der Regel Aktivkohle. Dieser ist nicht nur als Polizeifilter für Störungen gedacht, sondern führt auch zu einer weiteren Reduzierung störender Inhaltsstoffe.

Stufe 4 BFR Membranen: Auch wenn durch die Vorreinigungen die Bakterien keine neuen Biofilme bilden können, reichern die handelsüblichen Nanofiltrationsmembranen noch EPS (extracelluläre polymere Substanzen) auf der Oberfläche an. Um dies zu verhindern wurde die BFR Membran entwickelt, die eine Belagsbildung verhindert.

siehe Entwicklung von Membranen und Membranreinigung